Größtes Fotovoltaikdach in Deutschland

Auf dem Dach von Goodyear Dunlop im süddeutschen Philipsburg wurde die drittgrößte Photovoltaikdachanlage weltweit mit 95.500 Solarmodulen errichtet. Die größte Photovoltaik-Dachanlage in Deutschland mit einer Gesamtleistung von 7,4 Megawatt produziert jährlich 7,3 Millionen Kilowattstunden Strom und kann somit den Jahresbedarf von knapp 2000 Haushalten decken.

Errichtet wurde die Dachanlage von Juwi

 

 

 


Stromverbrauch Deutschland – Österreich

Stromversorgung im Jahr 2020

Mit Energiezellen Strom effizient speichern

Die Firma Fronius im oberösterreichischen Sattledt hat auf der Inersolar für Aufsehen gesorgt. Mit der von Fronius entwickelten Energiezelle lässt sich überschüssiger Solarstrom in Wasserstoff umwandeln und bei Bedarf wieder in Strom umwandeln.

Die Fronius Energiezelle ist ein Gesamtsystem regenerativer Energieerzeugung und –speicherung. In der Vollversion wird sie zwei Aufgaben erfüllen: die Elektrolysefunktion und die Brennstoffzellenfunktion.

Eine PV-Anlage (1) wandelt das Sonnenlicht in Gleichstrom um. Dieser wird entweder vom Wechselrichter (4) in Wechselstrom umgewandelt und an den Verbraucher weitergeleitet (roter Pfeil) oder – falls gerade kein Bedarf an Energie besteht – wird mit diesem Strom Wasser in Sauer- und Wasserstoff zerlegt = Elektrolysefunktion der Energiezelle (2). Der Wasserstoff wird in einem Speicher zwischengespeichert (3). Mit der Brennstoffzellenfunktion der Energiezelle wird bei Bedarf, d.h. wenn kein Strom aus den Solarmodulen zur Verfügung steht, der Wasserstoff wieder in Strom umgewandelt (2). So wird saubere, emissionsfreie Energie dauerhaft und praktikabel nutzbar gemacht (blauer Pfeil).

Die Brennstoffzellenfunktion (Wasserstoff in Strom) der Fronius Energiezelle ist bereits serienreif. In der Folgeversion wird in der Fronius Energiezelle dann auch die Elektrolysefunktion integriert sein.

 

 

 

 

Der Qualitätsführer aus Österreich präsentierte sich auf der Intersolar 2011 im neuen Markenauftritt „Grenzen verschieben“. Die Botschaft bringt auf den Punkt, wofür das Unternehmen steht: seinen Kunden Leistungen auf dem neuesten Stand der Technik und in der besten am Markt verfügbaren Qualität zu bieten. Dabei verschiebt Fronius mit der Entwicklung von innovativen Lösungen für die Solarelektronik immer wieder die Grenzen des Machbaren.

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Der Fronius Lichtbogen-Detektor hält den Sicherheitsstandard von PV-Anlagen auf einem kontinuierlich hohen Level.
Der 736 m² Messestand schien ein wahrer Publikumsmagnet zu sein. Erstmals präsentierte man den neuen, dreiphasigen Wechselrichter Fronius IG Plus 100 V-3, die Fronius Solar.web App, eine Smartphone-Applikation zur Online-Anlagenüberwachung, den Fronius Lichtbogen-Detektor sowie eine Energiemanagement-Funktion für die Fronius IG Plus Wechselrichterserie.

Neuer Wechselrichter – Fronius IG Plus 100 V-3
Fronius wird den Anforderungen des Marktes gerecht und führt mit dem Fronius IG Plus 100 V-3 einen dreiphasigen Wechselrichter mit einer Ausgangsleistung von 8 kW ein. Das Gerät stellt eine Erweiterung des Produktportfolios der erfolgreichen Fronius IG Plus Serie dar und kommt im Juli 2011 in Europa (ausgenommen Italien) auf den Markt. Der Wechselrichter punktet mit zahlreichen Features. Blindleistungsbereitstellung, dreiphasige Einspeisung und dynamische Netzstützung sorgen für eine problemlose Einbindung in das elektrische Netz, auch in Regionen mit einer hohen Anzahl an PV-Anlagen. Phasenschieflasten entstehen erst gar nicht.

Gewohnte Vorteile wie das Fronius MIXTM Konzept, die HF-Trafoumschaltung, den Fronius Module Manager, das Platinentausch-Konzept, servicefreundliches Montagesystem und das ausgeklügelte Lüftungssystem finden sich auch in dieser, jüngsten Erweiterung der Fronius IG Plus Familie.

Fronius Solar.web App
Mit der Solar.web App bietet Fronius eine innovative Lösung, um die Daten der eigenen PV-Anlage weltweit via Smartphone abrufen zu können. Es handelt sich dabei um eine für den Smartphone-Gebrauch optimierte Version des Anlagenüberwachungsportals 1Solar.web. Der Anlagenbetreiber hat dadurch seine Energieerträge immer im Blick. Zudem ermöglicht die Fronius Solar.web App einen Überblick über alle vom Anlagen-Betreiber registrierten Systeme.

Zwei Applikationen, eine für Apple Produkte und eine für Android Produkte, decken eine umfangreiche Zielgruppe ab. Voraussetzung für die Anwendung des Tools ist ein iPad, iPhone oder ein iPod mit einer Betriebssystem-Version ab iOS 4.2 sowie ein AppStore Account. Die Applikation für das Android-Betriebssystem kann unter bestimmten 2Systemvoraussetzungen auf allen Smartphones betrieben werden. Beide Apps sind ab sofort verfügbar.

Fronius Lichtbogen-Detektor
Ein Highlight auf der Intersolar 2011 stellte der Fronius Lichtbogen-Detektor dar. Es handelt sich dabei um eine neue Vorrichtung, welche den Sicherheitsstandard von PV-Anlagen auf einem kontinuierlich hohen Level hält. PV-Anlagen haben eine hohe Lebensdauer, das führt dazu, dass sich gewisse elektrische Verbindungen mit der Zeit lockern können, wodurch die Gefahr der Entstehung von Lichtbögen gegeben ist.

Aufgrund des fehlenden Spannungsnulldurchgangs im Gleichstrombereich kann der Lichtbogen nicht so einfach selbstständig erlöschen. Ein herkömmlicher Wechselrichter erkennt den Lichtbogen nicht und speist deshalb weiter ins Netz ein. Fronius Wechselrichter, welche mit einem Fronius Lichtbogen-Detektor ausgerüstet sind, erkennen ³serielle Lichtbögen automatisch und bringen diese zum erlöschen, indem sich die Geräte selbstständig vom Netz trennen. Die Wiederzuschaltung des Wechselrichters nach einem erkannten Lichtbogen kann sowohl automatisch als auch manuell erfolgen.

Der Fronius Lichtbogen-Detektor wird in Form einer Steckkarte optional erhältlich sein. Dadurch wird der Lichtbogen-Detektor direkt im Wechselrichter platziert, wodurch zusätzliche Installationskosten vermieden werden. Die Serienreife der Schutzeinrichtung ist für das Jahr 2012 geplant.

Energiemanagement-Funktion für die Wechselrichter-Serie Fronius IG Plus

Das Thema Energiemanagement gewinnt immer mehr an Bedeutung. Einspeisevergütung und Eigenverbrauch werden täglich diskutiert. Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich auch der Qualitätsführer Fronius intensiv mit der Thematik und leistet seinen Beitrag zum Thema Energiemanagement. Die Energiemanagement-Funktion für die Fronius IG Plus Serie hilft Anlagen-Betreibern mehr von ihrem PV-Strom selbst zu verbrauchen.

Mithilfe einer Signal Card im Wechselrichter ist es möglich eine Leistungshysterese zu konfigurieren. Das bedeutet, dass Ein- und Ausschaltschwellen in Form von Leistung (Watt) am Wechselrichter eingestellt werden können.

Ein Beispiel dafür könnte in etwa so aussehen: Liefert der Wechselrichter mehr als 2.000 Watt wird der Relaisausgang auf der Signalcard aktiviert. Sinkt die Produktion unter 1.800 Watt wird dieser wieder deaktiviert. Der selbst gewonnene PV-Strom wird dadurch nicht ins öffentliche Netz eingespeist, sondern kann im eigenen Haushalt selbst verbraucht werden.

Mit Oktober 2011 ist die Energiemanagement-Funktion europaweit erhältlich. Die Signal Card sowie das Firmware-Update können bei Fronius IG Plus V Geräten jederzeit nachgerüstet werden.

1 Das Fronius Solar.web ist ein kostenloser Onlinedienst, zur Fernüberwachung von PV-Anlagen.

2 Software: Android 2.1 (Eclair) oder höher ; Hardware: Minimum: z.B. HTC Wildfire (528 MHz, 384MB RAM, Auflösung 240×320) – Optimum: z.B. HTC Desire (HD), Motorola Milestone 2, Samsung Galaxy S (1 GHz, 512MB RAM und mehr, Auflösung 800×480 und höher).

³ Lichtbogen, der beim Öffnen von Kontaktstellen oder bei schlechten elektrischen Verbindungen auftreten kann.

Neue Einspeistarife in Österreich – Fotovoltaikförderung Österreich

Eine mehr als schwierige Geburt war das neue Ökostromgesetz für Österreich.

Förderung 2011:
Die Tarifförderung ist im bundesweit gültigen Ökostromgesetz geregelt. Das Ökostromgesetz besteht seit dem Jahr 2002 und wurde bereits mehrfach novelliert.
Die Höhe der Einspeisetarife wird jährlich per Verordnung (Ökostromverordnung) geregelt.

Um die Förderung zu erhalten, müssen 100 % des gewonnenen Stroms in das Netz eingespeist werden.

Die Preise, für die ins Netz gespeiste elektrische Energie aus Photovoltaikanlagen, die ausschließlich an oder auf einem Gebäude oder einer Lärmschutzwand angebracht sind, werden wie folgt festgesetzt:
5 kWp bis 20 kWp…………. 38 Cent/kWh;
über 20 kWpeak ………….. 33 Cent/kWh.

Die Preise, für die ins Netz gespeiste, elektrische Energie aus Photovoltaikanlagen, die nicht ausschließlich an oder auf einem Gebäude oder einer Lärmschutzwand angebracht sind, zb. auf Freiflächen, werden wie folgt festgesetzt:
5 kWp bis 20 kWp ……….. 35 Cent/kWh;
über 20 kWp……………….. 25 Cent/kWh.

Novellierung des Ökostromgesetzes:
Bereits vor Monaten wurde die Erstfassung präsentiert. Diese Fassung war zwar eine Verbesserung gegenüber dem bestehenden, aber durchwachsen mit Hinterhältigkeiten und Verhinderungsmechanismen, die oft auf den ersten Blick gar nicht durchschaubar und erkennbar waren. Die Ziele waren lächerlich gering (z.B.: eine Erhöhung von 2,1 Mio. auf 3 Mio). Der Abbau des Wartelisten-Staus sollte mit einer Tarifkürzung von 30 Prozent verbunden sein usw.

Die am 7. Juli 2011 angenommene Novellierung des Ökostromgesetzes sieht nun für die Tarifförderung ein Gesamt-Budget für alle erneuerbare Energieträger von 50 Mio. Euro vor. Davon kommen 8 Mio. Euro der Photovoltaik zu gute. Noch im Herbst dieses Jahres soll das Gesetz in Kraft treten, mit dem Abbau der Warteliste wird aller Voraussicht nach schon im August 2011 begonnen.

Abbau der gesamten Warteliste:
Auf Grund des begrenzten Förderbudgets ist in den vergangenen Monaten eine Warteliste entstanden, die mittlerweile bis 2025 reicht. Mit dem neuen ÖSG 2012 soll diese Warteliste abgebaut werden. Je nach dem, in welchem Jahr der Förderwerber bei der OeMAG gereiht ist, differiert die Höhe des Fördertarifs bzw. des Abschlages. Eine Übersicht der Fördertarife für den Abbau der Warteliste sehen Sie in der folgenden Tabelle:

Der maximale Tarifabschlag, auch für nach 2015 gereihte Anträge, liegt bei 22,5 Prozent für Aufdachanlagen kleiner 20 kWp, bei 20 Prozent für Aufdachanlagen größer 20 kWp, bei 21 Prozent bei Freilandanlagen kleiner 20 kWp, und für Freilandanlagen größer 20kWp bei 17,5 Prozent.

Für den Abbau der Warteliste steht für die Photovoltaik ein Budget von 28 Mio. Euro zur Verfügung.

Anträge im Jahr 2011:
Alle im Jahr 2011 eingereichten Anträge, werden an das Ende der Warteliste gereiht und erhalten den Tarifabschlag von 2015 und danach.

Zusätzlich gibt es einen „Resttopf“ von 19 Mio. Euro. Dieser wird flexibel unter Wind- und Kleinwasserkraft sowie unter Photovoltaik-Anlagen aufgeteilt. Die Förderhöhe beträgt 18 Cent/kWh und gilt für all jene, die keine positive Förderzusage erhalten. Das Budget des „Resttopfes“ wird jährlich um 1 Mio. Euro gesenkt.

Ökostromverordnung 2011

 

 

Förderung 2010: 
Pro Jahr werden für die Tarifförderung 2,1 Mio. Euro zur Verfügung gestellt. Dieser Betrag ist für das Jahr 2010 bereits vergriffen. Bei der Ökostrom-Abwicklungsstelle (OeMAG) reicht die Liste der Antragwerber im Jänner 2011 bereits bis 2019. Der Bundesverband Photovoltaic Austria fordert daher dringend, und zum wiederholten Mal, die drastische Aufstockung der Mittel in der Tarifförderung.

Die Preise für die Abnahme elektrischer Energie aus Photovoltaikanlagen, die ausschließlich an oder auf einem Gebäude oder einer Lärmschutzwand angebracht sind, werden wie folgt festgesetzt:
5 kWp bis 20 kWp…………. 38 Cent/kWh;
über 20 kWpeak ………….. 33 Cent/kWh.

Die Preise für die Abnahme elektrischer Energie aus Photovoltaikanlagen, die nicht ausschließlich an oder auf einem Gebäude oder einer Lärmschutzwand angebracht sind, werden wie folgt
festgesetzt:
5 kWp bis 20 kWp ……….. 35 Cent/kWh;
über 20 kWp……………….. 25 Cent/kWh.

Um die Förderung zu erhalten, müssen 100 % des gewonnenen Stroms in das Netz eingespeist werden. Die Tariflaufzeit beträgt 13 volle Jahre.

Infrarotheizung Forschungsbericht

Die Technische Universität Kaiserslautern hat 2009 einen Forschungsbericht über Infrarotheizungen veröffentlicht, die Kernaussagen dieses Berichtes:

Es konnte in der vorliegenden Untersuchung gezeigt werden, dass die Infrarotstrahlungsheizung eine
sinnvolle Alternative zu herkömmlichen Heizsystemen darstellt.
Bei richtiger Anwendung einer Infrarotstrahlungsheizung ergeben sich sowohl Vorteile beim
Energieverbrauch als auch bei den Kosten und der CO2-Bilanz.
Eine Infrarotstrahlungsheizung hat also tendenziell einen positiven medizinisch-therapeutischen Effekt. Außerdem ist das derjenige Strahlungsanteil, der uns im Alltag sowieso ständig umgibt, da er von allen Gegenständen mehr oderweniger stark ausgestrahlt wird.
Im Meßobjekt waren keine akuten Probleme mit Schimmelbildung vorhanden. Trotzdem kann generell gesagt werden, dass die Austrocknung der Wände der Schimmelbildung und allen damit verbundenen gesundheitlichen Problemen entgegenwirkt.
Eine mit 100% regenerativ erzeugtem elektrischem Strom betriebene Infrarotheizung ist eine der nachhaltigsten Heizungen überhaupt. Da die Kosten für 100% regenerativen Haushaltsstrom inzwischen mit konventionellen Angeboten gleichgezogen haben, gibt es hier auch keinen ökonomischen Hinderungsgrund mehr, diesen dem klassischen Strom-Mix vorzuziehen
Die Stichprobenmessungen ergaben in der gasbeheizten Wohnung Oberflächentemperaturen der Innenseite der Außenwände bis herunter auf
ca. 14°C. Die infratrotbeheizten Wandoberflächen wurden auf mindestens ca. 19°C gehalten und waren durchschnittlich immer höher als die Lufttemperatur. Durch die hohen Oberflächentemperaturen wurde außerdem die Aufnahme von Wasserdampf durch die Wände weitestgehend unterbunden.
Die Anschaffungskosten von Infrarotstrahlern sind im Gegensatz zu konventionellen Heizungsformen dermaßen günstig, dass es überlegenswert ist mit dem eingesparten Geld eine Photovoltaikanlage zu installieren.
Mit dem Differenzbetrag zwischen einer Pelletsheizung und einer Infrarotheizung (ca. 25.000 Euro) können ca. 10kwp Photovoltaikzellen installiert werden, bei einem Einspeistarif von 25 Cent pro kWh und einem Jahresertrag von 10.000 kWh kann mit dieser Anlage mit einem Ertrag von ca. 2500 Euro jährlich gerechnet werden.

http://www.arte.tv/de/3863934.html

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Solarstromerzeugung auf Flachdächern

Aufgeständerte Dünnschichtzellen für Dächer mit Trapezeindeckung: Die Centrosolar AG hat aufgrund der großen Nachfrage eine neue Installationsmöglichkeit für das Dünnschicht-Solarmodul TF Multi Professional entwickelt. Das Großflächen-Modul kann damit auf Dächern installiert werden, die mit Trapezblech gedeckt sind. Bisher war lediglich die Montage auf Kunststofffoliendächern möglich.

„Unsere Kunden haben verstärkt nach einer Befestigungsmöglichkeit auf Trapezdächern gefragt“, erklärt Dr. Josef Wrobel, Vertriebs- und Marketing-Vorstand der Centrosolar AG: „Das Modul ist aufgrund der Größe und des geringen Gewichts von nur sechs Kilogramm pro Quadratmeter prädestiniert für große Industriedächer, die oft mit Trapezblech eingedeckt sind. Für diese Dachflächen haben wir nun ein passendes Photovoltaiksystem entwickelt.“

Die Handhabung für Monteure ist denkbar einfach. TF Multi Professional kann auf zwei Arten auf Trapezdächern angebracht werden: parallel oder im rechten Winkel zum Verlauf der Vertiefungen im Trapezblech, der sogenannten Sicken. Die Installation des Moduls parallel zum Sickenverlauf erfordert eine Unterkonstruktion. Centrosolar setzt dafür Hutschienen ein, die der Installateur im rechten Winkel auf den Erhöhungen im Trapezblech, den so genannten Hochsicken, aufschraubt. Will er die Module senkrecht zu den Sicken verlegen, ist keine Unterkonstruktion erforderlich. Die Module können dann direkt auf den Hochsicken verschraubt werden. Die Befestigung erfolgt mit Bohrschrauben und einem speziellen Abdichtungsband (Butylband). Centrosolar liefert alle zur Montage nötigen Komponenten der Anlage mit.

Als Spezialist für Photovoltaik-Dachlösungen hat Centrosolar TF Multi Professional  im Frühjahr 2010 entwickelt. Nicht nur in Deutschland, in ganz Europa erzeugt das System auf Flachdächern sauberen Strom. Das Modul besteht aus Dünnschichtzellen des amerikanischen Herstellers United Solar Ovonic, die in einem elf-Grad Winkel auf ein Aluminiumblech aufgebracht sind. Eine Einheit besteht aus fünf Elementen. Die Nennleistung pro Element liegt bei 144 Watt Peak. Aufgrund der verwendeten Triple-Junction-Technologie liefert TF Multi Professional auch bei ungünstigen Dachausrichtungen – zum Beispiel Richtung Osten oder Westen  – oder bei bewölktem Himmel mit diffuser Sonneneinstrahlung sehr gute Erträge. Die neue Trapezdach-Version des über fünf Meter langen Solarmoduls ist ab sofort erhältlich.

TF Multi Professional –  auf einen Blick:

  • Solarsystem mit aufgeständerten Dünnschichtzellen
  • Einsetzbar auf Trapez- und Foliendächern
  • Minimale Flächenlast (6 kg/m²)
  • Installierbar ohne Dachdurchdringung (auf Foliendächern)
  • auch bei ungünstiger Ausrichtung und diffuser Strahlung gute Erträge durch Triple-Junction-Technologie

Über Centrosolar

Die Centrosolar AG mit Standorten in Hamburg, Paderborn und Kempten im Allgäu ist ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Münchner Centrosolar Group AG. Die Centrosolar Gruppe ist ein internationaler Konzern mit über 1.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 309 Mio. EUR (2009). Alle Tochtergesellschaften tragen mit ihren Produkten und Lösungen dazu bei, Sonnenenergie in elektrische Energie umzuwandeln. Zum Angebot gehören Photovoltaik (PV)-Systeme, PV-Montagesysteme, Solarglas und die Projektierung von PV-Anlagen im Megawattbereich. Die Centrosolar Group verfügt über eine Modulproduktion in Wismar (Kapazität 200 MWp 2010) und ein Solarglaswerk in Fürth (2009: 6 Mio. m² Glas). Es gibt Tochtergesellschaften in Deutschland, Spanien, Frankreich, Italien, Griechenland, Großbritannien, der Schweiz, den Niederlanden, USA und Kanada.

Rec installiert bei IKEA zwei Photovoltaikdächer

Bei der Anlage handelt es sich um eine insgesamt 14.000 Quadratmeter große Photovoltaik-Dachanlage in Regensburg und zusätzlich 4300 Quadratmeter in Freiburg. REC Systems Deutschland GmbH hat sich bei der Anlage gegen 200 Konkurrenten durchgesetzt.

Renewable Energy Corporation (REC) ist laut eigener Definition das führende vertikal integrierte Unternehmen in der Solarenergiebranche in der gesamten Wertschöpfungskette.